Gut zu wissen

  • led 3.0
    LED3.0 MAKES LIGHT BETTER.

Gut zu wissen

Arbeitsplatzbeleuchtung / Ausstieg

Arbeitsplatzbeleuchtung:

  • Bei der Arbeitsplatzbeleuchtung unterscheidet man zwischen dem Bereich der Sehaufgabe und dem Umgebungsbereich. Hierbei kann die Sehaufgabe entweder senkrecht, waagerecht oder geneigt auf einem Objekt erfolgen. Wenn z. B. die Tafel eines Klassenraums die Sehaufgabe darstellt, ist diese als vertikale Arbeitsplatzbeleuchtung zu berücksichtigen. Falls in einem Raum die Schreibtischanordnung noch nicht definiert ist, wird der gesamte Bereich gemäß DIN-Norm als Sehaufgabe festgelegt. Gemäß DIN 12464-1 beträgt dieser z. B. für den Sehbereich für Büros 500 lx und für den Umgebungsbereich 300 lx.
  • Ausstieg von herkömmlichen Leuchtmittel:

  • Am 25.12.2019 sind die Verordnungen 2019/2020/EU und 2019/2015/EU in Kraft getreten.
    Zum Stichtag 1.09.2021 treten diese Verordnungen in Kraft und dann dürfen alle Kompaktleuchtstofflampen mit einem integrierten Vorschaltgerät nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Zum 01.09.2023 folgen lineare T8 Leuchtstofflampen und die meisten Halogenlampen.
  • September 2021

    • Niedervolt-Halogenlampen (mit Reflektor / GU4, GU5,3 etc.)
    • Kompaktleuchtstofflampen (mit integriertem Vorschaltgerät / E14, E27 etc.)
    • Hochvolt-Halogenlampen linear (R7s > 2.700 Lumen = ca. 140 Watt)

    September 2023

    • Hochvolt-Halogenlampen (G9)
    • Niedervolt-Halogenlampen (G4 und GY6,35)
    • Lineare Leuchtstofflampen T8
    • (in Standardlängen 600, 1.200 und 1.500 mm, typischerweise 18, 36 und 58 Watt)

    Beleuchtungsstärke

    Die Beleuchtungsstärke beschreibt den Lichtstrom der auf eine bestimmte Fläche trifft. Wenn z. B. ein Lichtstrom von 1 Lumen auf eine Fläche von 1m2 trifft, so wird diese Fläche mit 1 Lux (lx) beleuchtet. Typische Beleuchtungsstärken sind gemäß DIN-Norm 12464-1:

    • Beleuchtungsstärke für Flure und Eingangshallen 100 lx
    • Beleuchtungsstärke für Versand und Verpackungsbereiche 300 lx
    • Beleuchtungsstärke für Pausenräume 100 lx
    • Beleuchtungsstärke für Gießerei und Metalguss 200 – 300 lx
    • Beleuchtungsstärke Metallverarbeitung 200 – 750 lx
    • Beleuchtungsstärke zum schweißen 300 lx
    • Beleuchtungsstärke für feine Maschinenarbeiten500 lx
    • Beleuchtungsstärke für Kontrolle und Anreißen 750 lx
    • Beleuchtungsstärke für die Verarbeitung von schweren Blechen 200 lx
    • Beleuchtungsstärke für die Verarbeitung von leichten Blechen 300 lx
    • Beleuchtungsstärke für Umkleidebereiche 300 lx
    • Beleuchtungsstärke für Lagerräume mit Leseaufgaben 200 lx
    • Beleuchtungsstärke für Kfz-Werkstätten und Kfz-Prüfstellen 300 lx
    • Beleuchtungsstärke vertikal auf Wandtafeln in Kindergärten und Vorschulen 500 lx
    • Beleuchtungsstärke für Laboratorien für den Gesundheitsdienst 500 lx

    Color Rendering Index (CRI)

    Farbwiedergabe (Ra)
    Die Farbwiedergabe oder auch Color Rendering Index beschreibt die Qualität zwischen künstlichem-, und natürlichen Licht. Eine Lichtquelle, die alle Spektralfarben von Sonnenlicht enthält, lässt beleuchtete Gegenstände natürlicher aussehen. In der Praxis sind gemäß DIN 12464-1 nachfolgende Farbwiedergaben definiert:

    • Farbwiedergabe für Verkehrswege Ra 40
    • Farbwiedergabe für Lager Ra 60
    • Farbwiedergabe für Metallverarbeitung Ra 60
    • Farbwiedergabe für Eingangshallen Ra 80
    • Farbwiedergabe für Kfz-Werkstätten und Kfz-Prüfstellen Ra 80
    • Farbwiedergabe für Umkleidebereiche Ra 80
    • Farbwiedergabe für Kindergärten und Vorschulen Ra 80
    • Farbwiedergabe für Laboratorien für den Gesundheitsdienst Ra 90

    Dimmen

  • Im Vergleich zu einer klassischen Glühbirne, bei der das Dimmen entweder als Phasenanschnitt bzw. Phasenabschnitt erfolgt, funktioniert das „richtige“ Dimmen von LED-Beleuchtung auf einer anderen Art und Weise.
  • Grundsätzlich kann man sagen, dass jede LED gedimmt werden kann. In diesem Abschnitt soll primär das Dimmen von LED-Beleuchtung mit einer Konstantspannungsquelle und einer Konstantstromquelle beschrieben werden.
  • Dimmen von LEDs mit einer Konstantspannungsquelle:
  • Zu den LED Leuchten, die klassischerweise mit einer Konstantspannungsquelle betrieben werden, gehören z. B. LED Streifen. Das Dimmen von LED Streifen erfolgt mittels Pulsweitenmodulation, kurz PWM-Dimmung. Bei dem Dimmverfahren mittels PWM wird die LED tausende Male ein und ausgeschaltet. Hierdurch lässt sich ein Dimmbereich von 1-100% flimmerfrei erreichen. Der LED Trafo für den LED Streifen wird mit einer fünfadrige Leitung angeschlossen (Spannungsversorgung + 2 Adern als Steuerleitung). Viele Kunden von uns verwenden unsere Trafos von Tridonic. An dem Steuerausgang kann entweder ein DALI-Bus oder ein Taster angeschlossen werden. Das Dimmen mit DALI erfolgt durch den Anschluss der zweiadrigen Steuerleitung an dem LED Netzteil. Bei dem Dimmen mit einem Taster (Touch dimm) wird ein Ausgang des LED-Trafos mit dem Neutralleiter und der zweite Ausgang mit dem Taster verbunden. Die Spannungsversorgung (Phase an der Primärseite des Trafos) muss als Dauerspannung angeschlossen werden.
  • Dimmen von LEDs mit einer Konstantstromquelle:
  • Das Dimmen von Konstantstromquellen erfolgt im Endeffekt auf die gleiche Weise wie bei einer Konstantspannungsquelle.
    Ein praktisches Beispiel hierzu ist z. B. das Dimmen von LED-Panel. LED-Panels werden grundsätzlich mit einer Konstantstromquelle betrieben. Wir empfehlen unseren Kunden von dem Schalter ein fünfadriges Kabel zu den LED-Panels zu verlegen, da auf dieser Weise ein LED Panel mithilfe eines Tasters ganz einfach gedimmt werden kann.
  • Bei unseren Trafos würde auf Basis eines NYM 5×1,5 der Anschluss wie folgt sein:
  • Primärseite: Die schwarze Ader auf Dauerspannung, Blau als Neutralleiter, Grüngelb als Schutzleiter.
    Steuerteil: Grau als Neutralleiter und braun als Tastdraht.
    Primärseite (Anschluss LED): Anschluss von Plus und Minus.

    Energieeffizienz für LED Beleuchtung:

    Die Effizienz einer LED beschreibt die Lichtausbeute und wird angegeben in Lumen/ Watt (lm/W). Hierbei wird das Verhältnis zwischen der elektrischen Leistungsaufnahme und den abgegebenen Lichtstrom (Lumen bzw. lm) beschrieben.

    Farbtemperatur

  • Die Farbtemperatur wird in Kelvin (k) angegeben. Hierbei wird grob in drei Farbtemperaturen unterschieden:
    • Farbtemperatur warmweiß (2700K – 3000K)
    • Farbtemperatur neutralweiß (4000k – 4500k)
    • Farbtemperatur Tageslicht (5000k – 6500k)
  • Anwendung einer Farbtemperatur warmweiß:
  • Die Farbtemperatur warmweiß eignet sich besonders für eine Ambientebeleuchtung. Die Lichtfarbe 2700k bzw. 3000K sind die klassischen Lichtfarben, die besonders oft im privaten Zuhause oder z. B. im Hotel und Gastronomiebereich Anwendung finden. Welche die richtige Lichtfarbe ist, kann pauschal nicht beantwortet werden, da dieses eine Geschmacksfrage darstellt. Wir empfehlen eher die Lichtfarbe mit 3000k, da diese der früheren Halogenlampe Doris I5 am nächsten kommt und nicht so „orange“ wirkt. Typische Leuchten sind LED Streifen oder Einbauspots.
  • Anwendung einer Farbtemperatur neutralweiß:
  • Die Farbtemperatur neutralweiß wird üblicherweise in einem Büro, Ausstellungsräume, Küchen oder Schulen. Zudem ist die Lichtausbeute bei 4000K in der Regel am höchsten und dementsprechend eine sehr hohe Effizienz garantiert. Typische Leuchten sind LED Panel oder Leuchtstoffröhren led.
  • Anwendung einer Farbtemperatur Tageslicht:
  • Die Farbtemperatur Tageslicht wird üblicherweise als Hallenbeleuchtung in einer Werkstatt bzw. im industriellen Umfeld eingesetzt. Die Lichtfarbe 5000k – 6500k kurbeln die Konzentrationsfähigkeit und das Leistungsvermögen an. Weiterhin sorgt die Lichtfarbe für eine realitätsnahe Wiedergabe der Farben.
  • Schlafwachrythmus und die richtige Farbtemperatur:
  • Die richtige Stimmung, das richtige Licht sind zwei Aspekte die unverwechselbar zusammengehören. Unser Körper arbeitet nach der Circadianen Wirkungsweise die den Schlaf-Wach-Rhythmus in 24h beschreibt und genau an dieser Stelle ändert sich das Empfinden von Licht bzw. der Farbtemperatur von künstlichen Licht in Verbindung mit der zugehörigen Tageszeit.
  • Glühlampe

    Edison machte das Licht mithilfe eines Glühfadens 1880 aus japanischen Bambus und einer Lebendauer von 1.200h kommerziell. Erst Philips erfand 1991 mithilfe magnetischer Induktion eine Glühlampe die 60.000 Stunden hält.
    In der Glühlampe wird ein elektrischer Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und dadurch zum Leuchten angeregt. Die weit verbreitete Bauform der Glühlampe mit Schraubsockel sind die Leuchte mit E14 oder E27 Gewinde.

    Helligkeit einstellen

    Grundsätzlich stellt die Helligkeit keine physikalische Größe da, sondern ist eher in der gewissen Art und Weise eine Größe der eigenen Empfindung bzw. Sinnesempfindung. Der Literatur ist zu entnehmen, dass bei einer Veränderung der Helligkeit von mehr als 10 % diese als solche wahrgenommen wird. Das Einstellen der Helligkeit erfolgt in Form von Dimmen, einer Beleuchtung.

    Inbetriebnahme von LED Beleuchtung

    Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es einen Unterschied darstellt, ob eine klassische Beleuchtung oder eine LED Beleuchtung in Betrieb genommen wird. Ein Grund hierfür stellt der Einschaltstrom von LED Leuchten da.
    Je nach Anzahl der Betriebsgeräte an einem Leistungsschutzschalter kann es passieren, dass die Strombelastbarkeit überschritten und dementsprechend der Leistungsschutzschalter auslöst. Weitere Informationen sind jeweils dem Hersteller zu entnehmen. Für unser LED Lichtbandsystem LINEA sind diese Information unserer Webseite www.lichtleiste24.de zu entnehmen.

    Joule

  • Beschreibt die Maßeinheit der Energie und wird in dem Einheitszeichen J angegeben.
  • Physikalisch ausgedrückt ist das die Energie, die bei einer Leistung von einem Watt in einer Sekunde umgesetzt wird (Joule in Watt) oder als Arbeit beschrieben, wenn eine Kraft von einem Newton über eine Strecke von einem Meter ausgeübt wird, -> 1 J = W x s = 1 N x m = 1 (kg m^2)/( s^2 ).

    Konventionelles Vorschaltgerät

  • Um z. B. eine Leuchtstoffröhre, HQL-Leuchten, Natriumdampflampen oder allgemein Gasentladungslampen zu betreiben, ist hierfür ein Vorschaltgerät nötig.
  • Die bekanntesten hierbei sind konventionelle Vorschaltgeräte, abgekürzt KVG und elektronische Vorschaltgeräte, abgekürzt EVG.
    Die Vorschaltgeräte sind notwendig, da sonst der zugehörige Entladungsstrom und die daraus resultierende Stoßionisation (freisetzen von Ladungsträgern) sich immer weiter erhöhen und final die Lampen zerstören bzw. die zugehörige Sicherung auslösen würde.
  • Das konventionelle Vorschaltgerät wird in Reihe mit der Leuchte geschaltet und besteht aus einem Eisenkern mit Luftspalt. Als Wicklung wird in der Regel Kupfer oder Aluminium verwendet. Leuchten, die mit einem KVG betrieben werden, weisen aufgrund von Kupferverlusten, Ummagnetisierung- und Wirbelstromverluste im Kern einen Verlust von 10 – 20 % auf. Leuchtstofflampen, die mit einem konventionellen Vorschaltgerät betrieben werden, benötigen zusätzlich einen Starter.
  • Konventionelle Vorschaltgeräte erzeugen aufgrund Ihrer Induktivität Blindströme im Stromnetz. Um diese zu kompensieren, setzt man Kondensatoren ein. Hintergrund hierfür ist dieser, dass bei Induktivität hinkt der Strom der Spannung um 90° nach und bei Kondensatoren eilt der Strom der Spannung 90° vor.
  • Z Inhalte folgen

    Inhalte folgen
    Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

    X Inhalte folgen

    Inhalte folgen
    Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.